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Wettkampfberichte2019-01-12T13:58:24+00:00
2301, 2023

Starke Sprungleistungen

Matsuura Landesmeister – Jalloh Vizemeister

Die Weitsprünge waren die Glanzpunkte bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Ludwigshafen aus der Sicht der Startgemeinschaft. Sowohl der Freinsheimer Alvar Matsuura als auch die Grünstadterin Sarah Jalloh flogen im letzten Versuch auf eine neue Bestweite. Während Alvar mit diesem Sprung auf 5,75 m noch den Sieg bei den U-16 an sich reißen konnte, fehlte Sarah bei ihren 5,39 m ein einziger Zentimeter zum Sieg bei den U-20. Beide lagen 5 Durchgänge lang auf Platz 2, Alvar mit 5,64 m, Sarah mit 5,05 m.

Schon vorher verbuchte Alvar über 60 m-Hürden seinen ersten Tagessieg. Mit 9,03 sek war er der Schnellste aus 3 Zeitläufen und hätte wohl die 9 sek unterboten, wenn er nicht durch den Sturz eines Mainzer Sprinters an der 3. Hürde kurz den Rhythmus verloren hätte.  Mit der Kugel verbesserte er sich auf 12,30 m, was den sicheren zweiten Platz bedeutete.

Sarah lief über 60 m in 8,15 sek eine Hundertstel am Endlauf vorbei.

Josi Schott, U-16, steigerte sich über 60 m-Hürden auf 10,46 sek, belegte einen Mittelfeldplatz bei fast 30 Hürdensprinterinnen. Merle Brammert-Schröder, U-20, erreichte zweimal den Endkampf, wurde 7. beim Kugelstoßen und mit guten 4,79 m 6. beim Weitsprung.

Leider musste die Startgemeinschaft auf sichere Medaillenplätze verzichten, nachdem sich Julian Schlepütz (Weit Männer) und Julian Schreiner (800 m U-16) noch am Wettkampftag Erkältungskrank gemeldet haben.

Sarah und Merle brachten durch überragende Läufe die 4×200 m-Staffel der Startgemeinschaft auf Platz 2, den Jule Rehg verbissen und unglaublich kampfbetont verteidigte. Beim letzten Wechsel fanden Josi Schott und Jule Rehg, beide noch wechselunerfahren, eine unübersichtliche Situation vor: 4 Läuferinnen dicht neben- und hintereinander auf der gleichen Bahn, bei diesem Durcheinander verloren die beiden leider das Staffelholz und mussten aufgeben.

Alisa Weitz, U-16, konnte ihre Startprobleme noch nicht beseitigen, musste sich mit 9,22 sek über 60 m zufriedengeben. Erstmals lief Josi Schott diese Strecke, wurde in 9,07 sek gestoppt. Auch hier landete sie im Mittelfeld bei 58 (!) Starterinnen.

Beim 37. Leininger Cross in Grünstadt wurde der Freinsheimer Jan-Hendrik Kühn Bezirksmeister über 2200 m.

Über 1300 m der M-13 belegte Aragon Matsuura den 2. Platz vor Paul Kronemayer, Carlo Deuker wurde vor Jonas Langenwalter 5.

1801, 2023

Pfalzmeister – Jalloh schneller

( Ludwigshafen, 14./15.1.2023) 

Auch das 2. Pfalzmeister-Wochenende stand im Zeichen von hervorragenden Platzierungen und persönlichen Bestleistungen. Die Startgemeinschaft Grünstadt/Freinsheim glänzte unter anderem wieder beim Weitsprung mit einem Titel und einem 2. Platz. Damit zählte man 5 Weitsprungtitel und 2 zweite Plätze in den verschiedenen Altersklassen bei den Pfalz-Hallenmeisterschaften.

Den Weitsprungitel sicherte sich Paul Kronemayer, M-13, mit einem Satz auf 4,86 m. Dazu sprang Theo Ruckert, M-12, mit guten 4,31 m auf Platz 2.

Beim Kugelstoßen hielt Paul mit mehreren 10 m-Stößen (alles Bestleistung!) die Konkurrenz sicher in Schach, sein weitester Versuch wurde mit 10,52 vermessen. Über 60m steigerte er sich um 0,65 sek auf 8,23 sek – lediglich 0,04 Sekunden fehlten zum Sieg. Die Pizza seines Trainers für die Erfüllung des Jahresrichtwertes hatte er sich redlich verdient.

Aragon Matsuura, M-13, steigerte sich über 60 m Hürden um übr eine Sekunde auf 10,95 m. Die Belohnung war ein unerwartet guter 3. Platz. Zuverlässig lief er auch über 800 m, er kam als 4. in 2:49,76 min ins Ziel.

Theo Ruckert  lief noch starke 60 m (3. in 9,01 sek) und wurde 4. beim ersten 60 m-Hürdenlauf.

Jonas Langenwalter, ebenfalls M-13, sicherte sich in allen teilgenommenen Disziplinen den Endkampf: 6. mit der Kugel (Bestleistung 6,69 m), 7. beim Weitsprung und 8. über 60 m. Carlo Deukert, M-13, hatte sein bestes Ergebnis über 60 m-Hürden, Platz 5.

Bei den Rheinland-Pfalz-Hallenmeisterschaften der U-18 einen Tag darauf gab es die erhofften Formanstiege. In eine gute Sprintform kommt jetzt nach ihrer monatelanger Fussverletzung Sarah Jalloh. Sie gewann sowohl den Vorlauf als auch den B-Endlauf über 60 m, steigerte ihre Saisonbestzeit auf 8,08 sek. Insgesamt wurde sie 5. bei dem 36 Starterinnen großen Teilnehmerfeld. Man hofft auf eine neue Bestzeit bei ihren 2 weiteren Hallenstarts. Beim Weitsprung wurde Sarah mit 5,94 m Siebte, war mit ihrem Wettkampf, geprägt von Anlaufproblemen, aber nicht zufrieden.

Der 14jährige Julian Schreiner meldete eine Altersklasse hoch, um sich über 1500 m zu testen. Er konnte zwar das hohe Tempo der Spitzenläufer nicht halten, lief aber weiterhin ein flottes Rennen. Im Ziel wurde er mit Platz 3 und einem neuen Vereinsrekord der AK M-15 (für die TSG Grünstadt) mit 5:01,66 min belohnt, die bisherige, 39 Jahre alte Bestleistung stand bei 5:07,1 min.

Die Erpolzheimerin Jule Rehg hatte allen Grund zur Freude, konnte sie doch ihre Kugelbestleistung auf 7,76 m und ihre 200 m-Bestleistung auf 31,14 sek steigern. Unter den jeweils über 20 Teilnehmerinnen blieb ihr jedoch ein Treppchenplatz verwehrt

 

1101, 2023

Flugschule liefert weiter

 (7/8.1.2023 Ludwigshafen)

Beim ersten Teil der Pfalz-Meisterschaften in Ludwigshafen war wieder auf die legendäre „Flugschule“ der Startgemeinschaft Grünstadt/Freinsheim Verlass. Gleich 4 Weitsprung-Pfalzmeistertitel gingen auf das Konto der Trainingsgruppe, dessen Namen „Flugschule“ von den früheren Spitzenspringern Imran Ahmed und Jan Bieler geprägt wurde.

Den Anfang machte Merle Brammert-Schröder, U-20, die gleich im ersten Versuch mit 4,92 m Bestleistung sprang, diese Weite im 4. Versuch wiederholen konnte. Alvar Matsuura ließ seinen Trainingsrückstand vergessen und sprang mit 5,60 m bei den M-15 zum Titel.

Am 2. Wettkampftag merkte man Julian Schlepütz an, dass er zum Auskurieren seiner Fussbeschwerden 6 Monate auf das Weitsprungtraining verzichtete und zuletzt drei Einheiten für die Sprungtechnik doch zu wenig waren. 6,59 m reichten zwar zum Sieg bei den Männern, zufrieden war er jedoch nicht. Spannend machte es Sarah Jalloh bei den U-18. Nach dem 3. Versuch lag sie auf dem 2. Platz nach einer starken Serie (3 Sprünge über 4,90 m), wodurch ihr Trainer zum Spaß sagt: „5,20 m musst Du schon springen, damit ich zufrieden bin.“  Gesagt, getan, beim letzten Versuch flog sie auf 5,23 m, sicherte sich damit den Sieg.

Einen 5. Pfalzmeistertitel steuerte Alvar Matsuura mit einem Klasselauf über die 60 m-Hürden bei, er lief ausgezeichnete 9,00 sek. Außerdem wurde er beim Kugelstoßen mit Bestleistung von 12,11 m Zweiter.

Zweite Plätze erkämpften sich auch Brammert-Schröder beim Stoß mit der 4 kg-Kugel und Alisa Weitz, W-15, die sich beim Weitsprung auf 4,39 m steigerte.

Startprobleme hatten gleich einige der Startgemeinschaft. Die einen verschliefen regelrecht den Start (Weitz und Josi Schott), die anderen kamen nach dem Start nicht in den freien Lauf (Schlepütz und Jalloh).

Zur Aufholjagd von Platz 6 auf Platz 2 wurde der 60 m-Hürdensprint von Josi Schott, wobei sie zum Ende immer mehr beschleunigen konnte und ihre Bestzeit um über eine halbe Sekunde auf 10,53 sek verbesserte. Josi wurde in ihrem „4-Stunden-4-Kampf“ noch jeweils 3. beim Hochsprung und Kugelstoßen (Bestleistung von 7,62 m) und 4. beim Weitsprung, den sie mit 4,40 beim letzten Versuch beendete.

Sarah Jalloh verschlief beim 60 m-Endlauf vollkommen die Startphase, kämpfte sich noch auf den 3.Platz vor (8,23 sek, Vorlauf 8,18 sek).

Julian Schlepütz verpasste nach gutem Start den Übergang in den freien Lauf, musste sich mit dem 2.Platz in 7,17 sek zufriedengeben.

Einen eigenartigen Rennverlauf nahm das 800 m-Rennen der M-15. Schon nach 50 m nach dem Start bildete sich eine Dreiergruppe, an 3. Stelle Julian Schreiner. Das Trio hielt das Tempo während dem ganzen Lauf so hoch, dass in den engen Kurven und kurzen Geraden ein Überholen fast unmöglich wurde, man hätte einen Voll-Sprint-Zwischenspurt hinlegen müssen. Somit lief das Trio in unveränderter Reihenfolge ins Ziel, Julian auf Platz 3 erfreute mit neuer Bestzeit: 2:18,77 min.

Jule Rehg, U-18, sicherte sich über 200 m und beim Kugelstoßen jeweils den 6. Platz.

Josi auf Platz 2 beim Hürdensprint. Foto: Matsuura

3012, 2022

4 Bezirkstitel ohne „6“

( Ludwigshafen, 11.12.2022 )

Stark ersatzgeschwächt gingen die Leichtathleten der Trainings- und künftigen Startgemeinschaft TSG Grünstadt/TSV Freinsheim bei den Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz in Ludwigshafen an den Start, die im Rahmen des Nationalen Sportfestes ausgetragen wurden. Nicht gemeldet hatten die amtierende Rheinland-Pfalz-Meister Julian Schlepütz, Sarah Jalloh, Josi Schott und Alvar Martsuura, ebenso die Weitsprungpfalzmeisterin Hanna Sandmann. Dazu fielen von 12 gemeldeten Athleten gleich 5 am Wettkampftag durch Erkältungen aus, unter anderem der Rheinland-Pfalz-Meister Paul Kronemayer. Erfreulich das Ergebnis der “7 Aufrechten”, die 4 Bezirkstitel und 5 Vizemeistertitel nach Hause holten.

Nichts anbrennen ließ Julian Schreiner (TSG – M-14) über 800 m. Souverän ließ er mit einem langgezogenen 100 m-Spurt der Konkurrenz keine Chance und siegte in 2:25,36 min. Seine stark verbesserte Grundschnelligkeit zeigte er über 60 m-Hürden (Sieg in 11,23 sek) und 60 m flach (2. in 8,68 sek).

Der erste Versuch von 10,03 m war gleich derSieg für Merle Brammert-Schröder (TSV – U-18) beim Kugelstoßen, danach folgteneine Reihe ungültiger Versuche. Über 60 m rutschte sie beim Start weg und musste mit dem 7. Platz aus 4 Vorläufen vorlieb nehmen. Zwar keine Endlaufteilnahme – der von Läuferinnen aus dem Rhein-Main-Bereich dominiert wurde – aber immerhin Platz 2 in der Bezirkswertung.

Den 4. Titel holte sich Aragon Matsuura (TSV – M-12) über 800 m. Nach verhaltenem Beginn ließ er es auf den letzten 3 Runden flotter angehen und kam mit 2:50,39 min knapp an seine Bestzeit heran.

Zweite Plätze in der Bezirkswertung gab es ausserdem für Alisa Weitz (TSV – W-14) über 60 m, wo sie trotz Startschwierigkeiten mit 9,16 sek Bestzeit lief und beim Weitsprung mit 4,12 m. Ausserdem durch Jan-Hendrik Kühn (TSV – M-13) beim Weitsprung mit 4,43 m.

Abschließend erfüllte Jule Rehg die Erwartungen ihres Trainers über 200 m. Die W-15-Athletin hatte auf die U-18 hochgemeldet und lief in 31,46 sek auf Platz 3.

Im Januar kann eine Handvoll Athleten in der Ludwigshafener Leichtathletik-Halle trainieren. Die Trainer erhoffen sich dann eine Besserung der Wettkampftechnik, zum Beispiel am Start, Hürden, Hoch- und Weitsprung. Das konnte bisher weder in den dafür ungeeigneten Hallen noch im Freien trainiert werden, dazu war die Witterung nicht geeigne

 

 

 

 

1609, 2022

Pizza-Werte für Jani und Alvar Pfalztitel für Julian und Paul

( Neustadt, 3./4.9.2022)

Die Leistungen bei den Pfalzmeisterschaften Mehrkampf und Langlauf am letzten Ferienwochenende waren geprägt durch längere Trainingsunterbrechungen und vielleicht auch noch durch eine Restmüdigkeit von der Freizeit in

der letzten Ferienwoche. Vor allem an der Technik mangelte es noch häufig.

Trotzdem gab es Bestleistungen, zweimal wurde auch der Pizza-Wert, das angestrebte Jahresziel jedes Athleten, geknackt. Dies gelang Alvar Matsuura beim Kugelstoßen, der sich um einen Meter auf 11,16 m steigerte. Wobei

Alvar bei der alten Bestleistung noch die 3 kg-Kugel in der Hand hatte, jetzt aber die 4 kg-Kugel.

Den zweiten Pizza-Wert erzielte Jan-Hendrik Kühn. Er schleuderte den 200 g-Ball auf 40 Meter.

Mit ihren Pfalztitel verbesserten Paul Kronemayer und Julian Schreiner (beide Grünstadt)  die Erfolgsbilanz der Trainingsgruppe um Rainer Drechsler. Bisher holten sich seine Schützlinge in diesem Jahr schon 19

Pfalzmeistertitel und 8 Rheinland-Pfalz-Meistertitel – erzielt von 7 Athleten. Drechsler kann sich nicht erinnern, jemals soviel Titel in einem Jahr gesammelt zu haben.

Zum Wettkampf. Beim 3-Kampf der M-12 gewann Paul Kronemayer mit einem minimalen Vorsprung von 3 Punkten. Er sprang genauso weit wie sein schärfster Konkurrent Alexander Meier vom ABC Ludwigshafen (4,49 m),

auch beim Ball gab es die gleiche Weite (41 m). Entscheidend in diesem äußerst spannenden Duell war der 75 m-Lauf. Beide gewannen ihren Zeitlauf, Paul war mit 10,65 sek um 0,03 sek schneller als sein Ludwigshafener

Konkurrent.

Souverän dagegen der Auftritt von Julian Schreiner beim 3000m-Lauf der M-14. 6 Runden lang hielt er sich am Ende einer 4er-Gruppe auf, dann sprengte er mit einem Zwischenspurt die Gruppe. Alles klar machte er dann mit

einem unwiderstehlichen Endspurt von rund 150m, womit er noch einen Vorsprung von 10 Sekunden herauslief. Seine 10:50,01 bedeuteten nicht nur den Pfalztitel, sondern es war auch ein neuer Vereinsrekord für die TSG

Grünstadt.

Alvar Matsuura, M-14,  musste beim Vierkampf gegen starke Konkurrenten ankämpfen. Über 100 m lief er mit 12,82 sek Bestzeit, mit der Kugel steigerte er sich, wie schon berichtet, enorm. Nur beim Weitsprung, seiner sonst

besten Disziplin, haperte es. Hier verlor er mit 5,15 m die entscheidenden Punkte, musste diesmal mit dem 2. Platz beim Vierkampf zufrieden sein.

Gut verkaufte sich Jan-Hendrik Kühn beim Dreikampf der M-13 mit einem 5. Platz und der schon erwähnten starken Leistung beim Ballweitwurf. Auch Aragon Matsuura (Platz 7) und Jonas Langenwalter (Platz 8) konnten in

dem 22 Wettkämpfer starken M-12-Feld einen Platz auf dem Siegerpodest erkämpfen. Jonas überzeugte mit einer deutlich verbesserten Weitsprungleistung, für ihn wurden 4,15 m vermessen. Auch die beiden anderen Versuchen

waren jenseits der 4m-Marke.

Beim Vierkampf platzierten sich Jule Rehg, W-15, auf den 3. und Alisa Weitz, W-14, auf den 7. Platz.

Die Bilder zeigen Julian Schreiner auf dem Weg zum Sieg, Jonas Langenwalter über 75 m sowie Gruppenbilder der Dreikämpfer und Vierkämpfer

2107, 2022

10 Siege zum Saisonabschluß

Hauptsächlich um den jüngsten Athleten nochmals eine Wettkampfgelegenheit vor den Ferien zu bieten, nahm das Leichtathletik-Team Freinsheim/Grünstadt mit 12 Athleten am Mittsommer-Sportfest in Bürstadt teil. 10 Siege und 12 Bestleistungen zeigten den Leistungsfortschritt der letzten Wochen, eine Belohnung für den hervorragenden Trainingsbesuch, wie der Trainer betonte.

Besonders stark Jan-Hendrik Kühn (M-13) beim Lauf über 60 m-Hürden, den er in hervorragenden 10,49 sek gewann. Er verbesserte sich gegenüber der Wintersaison um 0,8 sek und beindruckte vor allem durch den flachen Abdruck in die Hürde fast ohne Tempoverlust.  Auch über 75 m steigerte er sich auf gute 10,60 sek, Platz 2 wie auch beim Weitsprung.

In einem Sololauf über 800 m siegte bei drückender Hitze Julian Schreiner über 800 m in 2:20,29 min, er steigerte sich um über 3 Sekunden. Dritte Plätze über 100 m (Bestzeit 13,97 sek) und beim Weitsprung komplettierten einen guten Wettkampftag.  Carlo Deuker (M-12) siegte über 75 m der M-12 mit neuer Bestleistung von 11,06, wurde 2. beim Weitsprung mit 3,90 m – ebenfalls Bestleistung.

Die weitesten Diskuswürfe ihrer Altersklasse zeigten Paul Kronemayer und Jule Rehg. Das Kugelstoßen war fest in der Hand der Mädels vom LA Team. Merle Brammert-Schröder gewann bei den U-19, Jule Rehg bei den W-15 und Alisa Weitz bei den W-14. Jule freute sich über ihre neue Bestweite: 7,41 m.

Weitere Siege gingen auf das Konto von Sarah Jalloh, U-18. Die Ergebnisse von 12,86 sek über 100 m und 4,91 m beim Weitsprung fielen jedoch nicht zur Zufriedenheit von ihr und ihrem Trainer aus. Fast hätte ihr beim Weitsprung Merle Brammert-Schröder mir ihrer neuen Bestweite von 4,90 m noch den Sieg entrissen.

Einen zweiten Platz erreichte Jonas Langenwalter (Diskus),  der sich über 75 m auch auf 11,53 sek steigerte. Aragon Matsuura  (Weitsprung) und  Josi Schott (W-13) (60m-Hürden) wurden jeweils 3., wobei sich Josi deutlich auf 11,09 sek verbesserte.

Erfreulich auch die Leistungsfortschritte des „Kükens“ im LA-Team, Charlotte Sachs. Die 12jährige aus Battenberg lief die 75 m in 11,70 sek und sprang 3,87 m weit.

Julian 8. bei den Deutschen

Die letzten Wochen waren nicht leicht für Julian Schlepütz und seinem Trainer. Schmerzen im Sprungfuß führten erst zur Reduzierung des Trainingpensums, danach sogar zur Umstellung des Sprungfusses von links auf die rechte Seite. Im letzten Training signalisierte Julian, linker Fuß ist wieder ok und man nahm die Umstellung zurück.

Mit dieser sogenannten Vorbereitung und ohne Trainingssprung vom linken Sprungfuß fuhr man zur deutschen U-20-Meisterschaft nach Ulm, wartete ab, was da kommt. Immerhin konnte sich Julian für den Endkampf beim Weitsprung qualifizieren, seine 6,83 m vorm Vorkampf konnte er aber nicht mehr steigern. So blieb ihm der 8. Platz, immerhin ein Achtungserfolg. 4 mal sprang er vor dem Brett ab, der letzte (optisch der Beste) war knapp übergetreten, die Vorbereitung gab ihm nicht gerade die nötige Sicherheit. So blieb es bei 6,83 m, das kürzeste Sprungergebnis der gesamten Saison.

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