Laden...
Wettkampfberichte2019-01-12T13:58:24+00:00
1810, 2021

U-14-Quartett in deutscher Bestenliste

Die in diesem Jahr neu aufgestellte Trainingsgruppe um Rainer Drechsler des Teams TSG Grünstadt / TSV Freinsheim wurde um einige Talente bereichert. Gleich 4 Jungs der Altersklasse U-14 schafften den Sprung in die deutsche Bestenliste 2021, drei davon stießen erst in dieser Freiluftsaison zur Trainingsgruppe.

Von der TSG waren dies Jakob Garbe mit einem 11,53 m mit der Kugel, nur 10 gleichaltrige Deutsche stießen weiter.

Außerdem das Mittelstreckentalent Julian Schreiner. Er findet sich über 2000 m mit 7:05,66 min auf einem starken Platz 15 und mit 2:25,60 min über 800 m immerhin noch auf Platz 42.

Für den TSV startet Alvar Matsuura, ebenso wie Jakob und Julian 13 Jahre alt. Der vielseitige Alvar ist gleich viermal platziert, mit dem 8. Platz beim Blockmehrkampf Sprint sogar unter den Top-10. Zusätzlich belegt er über 60 m-Hürden (9,89 sek) den 22. Platz, beim Kugelstoßen mit 10,14 m den 24. Platz und beim Speerwurf mit 31,59 m den 49. Platz.

Mit Jan-Hendrik Kühn kam ein weiterer TSV’ler unter die TOP-50 in Deutschland, wobei er auf einem starken 13. Platz über 2000 m in 7:21,01 min geführt wird. Dazu sicherte er sich mit 25,30 m beim Speerwurf einen weiteren Platz in der Bestenliste.

410, 2021

Jan Hendrik stark über 800 m Alvar weiterhin mit Bestleistungen Jule Rehg gewinnt Pfalzmeistertitel

(Landau, 18.9.2021)

(Zweibrücken, 19.9.2021)

Schallmauern fielen, ein glänzender 800 m-Lauf und ein ganz überraschender Pfalzmeistertitel, die Bilanz vom Pfalzmeisterschaftswochenende in Landau (Wurf) und Zweibrücken (Mittelstrecke, Hürden).

Landau begann mit einer Überraschung. Jule Rehg, Neuling in der Trainingsgruppe, siegte beim Diskuswerfen der W-14, 16,24 m reichten zum Titel. Danach durchbrach Alvar Matsuura, M-13,  die Schallmauer von 10 m beim Kugelstoßen, er wuchtete sein Arbeitsgerät auf 10,16 m, steigerte sich gegenüber seinem letzten Kugelwettkampf um über 2 Meter. Damit wurde er 3., es gewann sein Trainingskamerad Jakob Garbe von der TSG Grünstadt mit 11,53 m.

Trotz immer noch nicht guter Technik schleuderte Alvar den Speer mal wieder über 30 m, seine 31,59 m reichten zum Platz 2.

Jan-Hendrik Kühn, M-12, ließ den Speer auf 25,28 m fliegen, was im größten Teilnehmerfeld des Tages zum 7. Platz reichte.

Wettkampferfahrung mit dem Speer sollten die 11jährigen Jonas Langenwalter und Aragon Matsuura sammeln, sie wurden zu den M-12 hochgemeldet. Beide kamen zwar nicht in den Endkampf, aber Jonas zeigte mit 18,27 m eine respektable Leistung. Jonas nahm auch beim Kugelstoßen der M-12 teil und wurde mit 5,23 m 6.

Tags darauf ging s in Zweibrücken um die Titel auf der Laufbahn. Alvar durchbrach über 60 m-Hürden erneut eine Schallmauer und eilt damit weiterhin von Bestleistung zu Bestleistung. Mit 9,89 sek blieb er erstmals unter 10 sek und wurde in einem knappen Finale 3.

Seine bisherige Taktik änderte Jan-Hendrik Kühn über 800 m. Gleich nach der Startkurve, die noch in Bahnen gelaufen wurde, setzte er sich in der 2. Gruppe auf die 3. Position. Der Führende war enteilt, er sollte im Ziel knapp den Pfalzrekord verfehlen.

Es kam auf der gesamten Länge der Zielgeraden zu einem Spurt um den 2. Platz, den Jan-Hendrik in neuer Bestzeit von 2:41,67 min für sich entschied. In der Gesamtwertung aller Zeitläufe belegte er den 4. Platz.

Jan-Hendrik startete auch über 60 m-Hürden und stellte mit 11,69 sek beim 6. Platz seine Bestzeit ein.

Gute Ergebnisse gab es auch durch die Grünstadter Teilnehmer der Jugend-Trainingsgruppe. Fine Klett und Anna Wagner gewannen das Diskuswerfen, Anna wurde zudem vor Merle Brammert-Schröder 2. beim Kugelstoßen. Wie erwähnt siegte Jakob Garbe beim Kugelstoßen und Julian Schreiner lief in Zweibrücken über 800 m als erster über die Ziellinie.

2609, 2021

Alvar gewinnt Talentsichtungswettkampf

( Kaiserslautern, 12.9.2021 )

Alvar Matsuura hat im September einen regelrechten Lauf und erzielt in allen Disziplinblöcken

– Lauf, Wurf, Sprung – eine Bestleistung nach der anderen.

So auch beim Talentsichtungswettkampf in Kaiserslautern, an dem der Pfalz-Kader gebildet werden

sollte. Der 13jährige gewann den Blockmehrkampf Sprint/Sprung. Mit 2276 Punkten wurde er im

Juni noch Pfalzmeister, in Kaiserslautern konnte er sich auf 2403 steigern. Alvar ging erneut als

Sieger aus dem Wettkampf und es blieb trotzdem ein Wermutstropfen: Pfalzrekord um nur

10 Punkte verfehlt.

Grundlage für die Steigerung waren gleich 4 persönliche Bestleistungen: 75 m in 10,31 sek, 60 m-

Hürden in 10,04 sek, Weitsprung 4,81 m und Hochsprung 1,42 m.

Die fehlende Punkte zum Pfalzrekord ließ Alvar beim Hochsprung und beim Speerwurf liegen.

Aufgrund des hügeligen Anlaufes auf der Freinsheimer Anlage, die wohl nicht mehr zu renovieren

ist, entsteht ein total anderes Anlaufgefühl als bei den Wettkämpfen auf den Kunststoffanlagen. Und

eine Speerwurfanlage fehlt auch – sowohl in Freinsheim als auch bei der anderen Trainingsstätte im

Stadion Grünstadt. Somit Probleme beim Training mit langem Anlauf und eine relativ schwache

Wurf-Leistung beim Mehrkampf mit 28,28 m.

Umso höher ist die Gesamtleistung von Alvar einzuschätzen, aktuell liegt er auf Platz 6 in der

deutschen Bestenliste!

 

Hendrik Kühn startete beim Blockmehrkampf der M-12. Er lieferte einen gleichmäßigen 5-Kampf

mit Leistungen in etwa seiner Bestleistungen ab. Nur über 75 m gelang ihn der Ausreisser nach

oben, steigerte sich um eine halbe Sekunde auf 11,00 sek. Mit 1834 Punkten wurde er 2.

 

Die Kaderbildung ist noch nicht erfolgt.

2009, 2021

Seltsame Pfalzmeisterschaften

( Neustadt, 29.8.2021 )

 

Die Trainer der zahlreich erschienen Vereine waren ratlos. Große Teilnehmerfelder, schwache

Leistungen in der Spitze.

Lag es am Zeitpunkt, direkt nach den langen Sommerferien oder an der nasskalten Witterung? Oder

etwa an den Zeitplanüberschreitungen von teilweise über einer Stunde, die nach dem Aufwärmen

eine unendliche Wartezeit bis zum Start verursachten? Oder einfach an der schlechten Anlage beim

Weitsprung, wo die Leistungseinbrüche besonders deutlich wurden. Teilweise blieben Top-Springer

60 cm unter Normalleistung, nicht selten war der Sieg eine Riesenüberraschung.

 

Zu unseren Startern. Freitag vor dem Wettkampf überquerte Alvar Matsuura im Training auf der

bestimmt nicht leistungsfördernde Anlage in Freinsheim 1,50 m, was zum Pfalzmeistertitel gereicht

hätte.

Bei den Meisterschaften auf einer guten Anlage in Neustadt riss der 13jährige dreimal die

Anfangshöhe von 1,30 m. Hinterher offenbarte er die Lösung. Alvar vermisste beim Wettkampf die vielen hohen Grasbüschel

(!) von der Freinsheimer Anlage, die für ihn den Anlauf markierten! Derart verunsichert klappte gar

nichts mehr. Besser beim Weitsprung, bei dem er sich auf 4,64 m verbessern konnte und etwas überraschend mit

dem 2. Platz belohnt wurde.

Jan-Hendrik Kühn, M-12, sowie Alisa Weitz, W-13, kamen mit der Weitsprunganlage überhaupt

nicht zurecht, blieben weit unter ihrem Leistungsvermögen. Besser lief es beim Sprint über 75m,

wo sich Jan-Hendrik mit 11,59 sek für den B-Endlauf qualifizierte und dort mit einer weiteren

Steigerung auf 11,50 sek den 3. Platz belegte. Alisa lief im Vorlauf 11,56 sek, verpasste knapp das

Finale.

Trainer Rainer Drechsler konnte sich dennoch freuen, denn der Grünstadter Teil aus der

gemeinsamen Trainingsgruppe kehrten mit 3 Pfalztitel und weiteren  Vizemeisterschaften nach

Hause. Unter anderem wurden die TSV-Trainerinnen Merle Brammert-Schröder 2.  beim

Weitsprung, Sarah Pfetsch 3. beim Dreisprung.

1907, 2021

Alvar Matsuura Pfalzmeister, Jan-Hendrik Kühn Dritter

(Eisenberg, 17.07.2021)

 Ohne nennenswerte Konkurrenz musste Alvar Matsuura nicht in allen Disziplinen Top-Leistungen bringen. Der anspruchsvolle Fünfkampf steht offensichtlich nicht im Ausbildungsprogramm der meisten Vereine.

Alvar startete mit 3 persönlichen Bestleistungen. Über 60 m-Hürden lief er 10,34 Sek., beim Kugelstoßen steigerte er seine Bestleistung auf 1,42 m. Darüber freute er sich besonders. Er springt immer noch im Scherensprung, über Sommer will man auf Flop umstellen. Dass das ein schwieriges Unterfangen ist weiß man, denn die Hochsprunganlage auf dem Freinsheimer Vereinsgelände verdient diese Bezeichnung nicht unbedingt und im Grünstadter Stadion, dem anderen Trainingsgelände, gibt es überhaupt keine Hochsprunganlage.

Die 3. Bestleistung erfolgte im Sprint über 75 m in 10,56 Sek. Den 400 g-Speer schleuderte er auf 28,62 m. Nach vielen Trainingswürfen mit dem 500 g-Gerät hatte er Probleme mit dem 400 g-Speer, offensichtlich lag das leichtere Gerät nicht so gut in der Hand. Außerdem forderte der plötzliche Temperaturanstieg Opfer in der Konzentration, was beim Weitsprung ganz deutlich wurde. Jeder Anlauf hatte eine andere Länge, kein Sprung vom Brett, so musste er sich mit 4,27 m begnügen.

Seine 2276 Punkte bedeuteten für den 13jährigen den sicheren Pfalzmeistertitel.

Jan-Hendrik Kühn startete über 2000 m. Ihm fehlt noch die Wettkampferfahrung, die Einschätzung seiner eigenen Leistungsfähigkeit. Mehrmals ließ er sich vom Läuferfeld abreißen um dann wieder mühsam heranzulaufen. Das kostete Kraft, so unterlag er sehr knapp im Endspurt. Er wurde dennoch 3. in sehr guten 7:21,01 min.

Beide Jungs erzielten mit ihren Leistungen neue Vereinsrekorde.

1907, 2021

Vorbildliche Trainerinnen

Auch die Jugendtrainerinnen der Freinsheimer Leichtathleten, Merle Brammert-Schröder und Sarah Pfetsch, nahmen an den ersten Wettkämpfen nach 10 Monaten Zwangspause teil. Beide U-18, beide zwar im Trikot der TSG Grünstadt, aber immerhin ist Merle in Freinsheim wohnhaft.

Merle gewann in Limburgerhof den Weitsprung mit 4,69 m und knackte über 100 m in 13,95 sek erstmals die 14-sek-Marke.

Mittwochs gewann sie in Zweibrücken beim Abendwettkampf das Kugelstoßen mit 9,49 m, wurde 2. beim Weitsprung mit 4,61 m – die Anlaufprobleme blieben,

Und beim 3. Wettkampf in 8 Tagen, beim Laufsportfest in Otterberg, gelang ihr über 100 m eine tolle Steigerung auf 13,55 sek, Platz 4. in der Gesamtwertung. Damit blieb sie nach 2 Wettkämpfen schon um 0,65 sek unter ihrer Bestmarke aus dem Jahre 2020!

Sarah überzeugte vor allem in Zweibrücken, wo sie den Weitsprung mit 4,75 m gewann und mit ihrem 2. Platz beim Kugelstoßen mit 8,90 m knapp ihre Bestleistung verfehlte.

Nach oben