Ergebnisse Bezirksmeisterschaften
(Neustadt 5.5.2018)
Nach dem schleppendem Saisonauftakt in Mannheim reichten die 4 Tage bis zu den Bezirksmeisterschaften nicht, um Merle Brammert-Schröder in Höchstform zu bringen. Bei den Vorderpfalzmeisterschaften zeigte sie gute Ergebnisse, kam aber noch nicht an ihr Potential heran.
Mit der Kugel wurde sie 2. mit 6,96 m, beim Weitsprung 3. mit 4,63 m und über 60 m-Hürden lief sie auf den 5. Platz in 12,84 sek.
Schleppender Saisonauftakt
(Mannheim, 1.5.2018 )
Zum Saisonauftakt meldete Merle Brammert-Schröder zur Bahneröffnung der MTG Mannheim. Mit dem 5. Platz beim Vierkampf der W-13 konnte sie angesichts der starken badischen Konkurrenz zwar zufrieden sein, jedoch nicht mit den Einzelergebnissen. Es zeigte sich noch großen Nachholbedarf in der Technik.
Sie begann mit 29 m beim Ballwurf, lief die 75 m in 11,25 sek und sprang 4,63 m weit. Erst beim abschließenden Hochsprung legte sie ihre Nervosität ab und zeigte ihr Potential. Merle sprang mit 1,36 m eine neue persönliche Bestleistung.
Merle greift 5m-Marke an
(Luxemburg, 4.2.2018)
Merle Brammert-Schröder steigerte sich kurz vor ihrem 13. Geburtstag beim Weitsprung auf hervorragende 4,88 m. Diese Leistung erzielte sich beim Vergleichskampf in Luxemburg, wo sie die Ludwigshafener Kreisauswahl verstärkte. Mit ihrem 2. Platz beim Weitsprung verhalf sie der U-14-Auswahl zum Sieg über MTG Mannheim und Departements aus Luxemburg und Frankreich.
Mit Problemen zum Landestitel
(Ludwigshafen, 28.01.2018)
Deftige Anlaufprobleme kennzeichneten die Weitsprungversuche von Jan Bieler bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der U-20. Nur beim 3. Durchgang hob er ab, seine 6,82 m reichten knapp zum Titelgewinn.
Der Favorit blieb damit gerade 11 cm vor dem Zweitplazierten.
Fünf mal beim Absprung durchgelaufen, auch ein Problem für den extra bestellten Rheinpfalz-Fotografen. Nur mit etwas Glück bekam er eine brauchbare Aufnahme für die Montag-Ausgabe.
Als Ursache für die Verunsicherung wurden vom Trainer der ungünstige Wettkampf-Trainings-Rhythmus der letzten drei Wochen analysiert. Wochenende Wettkampf, danach Regeneration,, zwei Einheiten Dienstag und Mittwoch, danach wieder Ruhephase zum Wettkampf, das drei Wochen lang. Der ganze Trainingsaufbau, der Ende Dezember begonnen hatte, wurde gestört. Man ist aber sicher, dass in den verbleibenden 4 Wochen bis zur „Deutschen“ die Sicherheit wieder gefunden wird.
Im 60 m-Vorlauf sprintete Jan 7,47 sek, verzichtete wieder auf den Endlauf.
Mit 3 Titeln war die Grünstadt/Freinsheimer Trainingsgruppe die erfolgreichste Pfälzer Trainingsgruppe bei den Titelkämpfen. Außer Jan kamen noch Imran Ahmed und Josefine Klett zu Siegen beim Dreisprung.
Bieler in Rheinland-Pfalz-Auswahl erfolgreich
(Ludwigshafen, 21.1.2018)
Man hatte sich vom Auftritt Jan Bielers in der Rheinland-Pfalz-Auswahl insgeheim mehr erhofft, sowohl der Trainer als auch der Sportler. Doch ein hartes Training in der Woche beeinträchtigte die Lockerheit des Weitspringers, erst gegen Wettkampfende fand er seinen druckvollen Anlauf.
Der 17jährige wurde in die Rheinland-Pfalz-Auswahl der Männer berufen, die Pfalz stellte insgesamt 8 Wettkämpfer für die Männer/Frauen-Auswahl. Jan, der die Auswahl beim Weitsprung vertrat, war der einzige pfälzische Jugendliche. Insgesamt kämpftern 12 Weitspringer aus den Auswahlen von Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg, Elsaß-Lothringen und Champagne um die Mannschaftspunkte.
Jan ging schon beim ersten Versuch mit 6,80 m in Führung, steigerte noch auf 6,96 m, ließ aber angesichts der Führung die nötige Spannung vermissen.
Beim 5. Versuch musste er die Führung an einen 28jährigen, erfahrenen Springer aus der Champagne abgeben, worauf Jan sichtbar den Anlauf beschleunigte. Den 5. Versuch übertrat er, beim 6. Versuch steigerte er seine Tagesbestleistung auf 7,06 m, 3 cm zu wenig für den Sieg.
Trotzdem darf er stolz sein, denn er trug mit dem 2. Platz nicht unwesentlich zum Gesamtsieg der Rheinland-Pfalz-Auswahl bei
Jan Bieler: Test bestanden!
(Ludwigshafen, 14.1.2018)
Die Teilnahme an den Pfalz-Hallenmeisterschaften nahm Jan’s Trainer zum Anlaß, zum einen die Schnelligkeit zu testen und zum anderen, bei Wettkampfbedingungen Fehlerkorrekturen vorzunehmen. In der Vorbereitung hatte Jan nur einen Trainingstag mit langem Anlauf, der noch viel Verbesserungspotential aufwies.
Jan meldete bei den Männern und begann den Wettkampf mit dem 60 m-Vorlauf. 7,43 sek bedeuteten einen neuen Vereinsrekord (vorher Udo Fischer, 7,54 sek aus dem Jahre 1980), qualifizierte sich für den Endlauf, auf den er zugunsten des Weitsprunges verzichtete.
Beim Weitsprung wurden kleine Fehler von Sprung zu Sprung korrigiert, Jan verbesserte sich auch von Sprung zu Sprung. Beim 6. Versuch flog er auf 7,10 m, erstmals in einer Hallensaison über 7 Meter!
Zum Vergleich: Im Vorjahr begann er mit 6,62 m und hatte eine Hallenbestleistung von 6,85 m.
Die Ungewissheit vor dem Wettkampf wurde zur Gewissheit: Jan ist wieder bärenstark!
Nebenbei gewann er den Wettkampf und verbesserte den Vereinsrekord von Stefan Henninger nach genau 50 Jahren um 60 cm!
Der ungünstige Termin kurz nach den Weihnachtsferien wurden Merle Brammert-Schröder, W-13, zum Verhängnis. Fast 4 Wochen musste sie mit dem Training aussetzen, ein Training vor den Pfalzmeisterschaften waren zu wenig. Die Lockerheit fehlte.
Nur mit dem Hochsprung konnte sie zufrieden sein, 1,34 m mit dem Scherensprung bedeuteten Bestleistung und Platz 4. Beim Weitsprung begnügte sie sich mit 4,57 m – Platz 2. Mit der Kugel stieß sie 7,04 m und wurde 4. und über 60 m qualifizierte sie sich aus 7 Vorläufen für den B-Endlauf. Den gewann sie mit 9,04 sek und belegte insgesamt den 6. Platz.



