Gelungen: Familienfest mit Sportabzeichen!
(01.07.2022 – Freinsheim)
Der Förderverein hatte mit tatkräftiger Unterstützung durch die „Jedermänner“ und unseren Jungtrainerinnen die Initiative übernommen, ein vereinsinternes Familienfest zu organisieren. Das Besondere: alle Generationen und Freunde der Leichtathletik waren nicht nur eingeladen, Kuchen und Deftiges vom Grill beim gemütlichen Beisammensein zu verzehren, sondern auch das deutsche Sportabzeichen abzulegen! Nicht nur unsere Jedermänner, vor allem aber auch unsere „Kleinsten“ machten von diesem Angebot regen Gebrauch. Zwar müssen die meisten jetzt noch den Schwimmnachweis liefern, aber mit Begeisterung haben mehr als 20 unserer Kinder (zum Teil im Grundschulalter) die Leichtathletik-Disziplinen erfolgreich durchlaufen. Ballwurf, Sprint, 800 Meter und Weitsprung waren für die allermeisten der Kinder dabei überhaupt nichts Neues, da sie mit viel Freude an der Kinderleichtathletik-Gruppe teilnehmen. Der TSV leistet gerade im Jugendbereich eine sehr erfolgreiche Arbeit. Ein Beispiel ist das TSV-Eigengewächs Alvar Matsuura, der am Rande des Familienfestes für seine Top-Leistungen in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Der 14-jährige ist ein ausgeprägter Mehrkämpfer, aber die meisten seiner schon 8 Meistertitel in 2022 gewann er gegen die Spezialisten, 2 davon sogar auf Landesebene. Belohnt wurde er mit einem Gutschein für ein paar neue Spikes. Dazu gab es einen Lacherfolg, als Trainer Rainer Drechsler ihm ein Geschenk seiner Teamkameradinnen überreichte: Ein humorvoller Sandkasten-Rechen, mit dem er jetzt die Weitsprunggrube in Stand halten kann. Letztere wurde übrigens wenige Tage vor dem Familienfest von Mitgliedern des Fördervereines gesäubert und in Schuss gebracht.
Als sehr wichtig wurde von allen Teilnehmern das gegenseitige Kennenlernen innerhalb der TSV-Familie wahrgenommen. Förderverein, TSV und die Elternschaft konnten sich nach der Anstrengung der Aktiven über vielfältige Themen rund um den Sport und darüber hinaus ausführlich und in gelassener Atmosphäre austauschen.
Die Erleichterung, dass Sport und Festivität zusammen wieder stattfinden können, bestimmte diesen rundum gelungenen Nachmittag, der sicherlich wiederholt werden wird.
Sven Asmus
(Vorsitzender Leichtathletik-Förderverein Freinsheim)
Alvar siegt, Jule und Aragon mit Mehrkampfbestleistung
( 3.7.2022 Seckenheim )
Nach dem komprimierten Meisterschafts-Wettkampfprogramm mit dem Höhepunkt eines 4. Platzes bei den „Süddeutschen“ war die Luft bei Alvar Matsuura etwas raus, der Akku stand auf Erholung. Trotzdem gewann er den Blockmehrkampf der M-14 mit 2488 Punkten. In Ermangelung eines Wettkampfangebotes für die Variante „Sprint/Sprung“ hat er sich diesmal für „Wurf“ entschieden. Über 100 m gelang ihm eine geringe Steigerung auf 12,92 sek, dazu eine wiederum starke 80m-Hürdenzeit in 12,23 sek, ansonsten gab es noch viel Luft bei den anderen Disziplinen.
Jule Rehg, W-15, steigerte sich beim Block Wurf auf 1833 Punkten, fast 100 Punkte mehr als bei ihrem letzten Blockmehrkampf. Sie musste dafür in allen Teildisziplinen in den Bereich ihrer Bestleistungen kommen, was ihr auch gelang.
Auch Aragon Matsuura lieferte einen Mehrkampf an der Grenze seiner Bestleistungen ab, er wurde 3. beim Block Lauf mit 1751 Punkten. Er überzeugte vor allem mit einer eindrucksvollen kämpferischen Leistung beim abschließenden 800 m-Lauf, den er dann auch siegreich beendete.
Das Hight-Light jedoch setzte eine Teamkameradin aus Grünstadt. Der noch 12jährigen Josi Schott gelangen 3 persönliche Bestleistungen, dazu war sie beim Debüt mit dem 200 g-Ball und dem 800 m-Lauf Zweitbeste des 12köpfigen Teilnehmerfeldes. Mit 2220 erzielte sie einen Vereinsrekord (TSG Grünstadt), wurde beim Block Lauf Zweite. Und knackte den Pizza-Wert beim Weitsprung, ein vom Trainer vorgegebener Wert für besonders gute Leistungen. Der Weitsprung war ihr High-Light, Verbesserung um 41 cm gegenüber ihrer bisheriger Bestleistung auf 4,56 m. Auch hier wurde sie Disziplinzweite, während sie mit 10,88 sek erstmals die 75 m unter 11 sek lief und damit die schnellste Teilnehmerin war.
( 2.7.2022 Mannheim )
Im Vorprogramm der Bauhaus-junioren-Gala in Mannheim verfehlte Sarah Jalloh in 12,69 sek über 100 m ihre Bestzeit nur um 0,03 sek.
Bilder: Juli 100 m, Alvar Hürden, Aragon 800 m
Wochenende mit Hochs und Tiefs
( 18/19.6.22 Frankfurt )
( 18.6. Walldorf )
Ein Wechselbad der Gefühle brachte das hochkarätige Wettkampfwochenende für das Team Freinsheim/Grünstadt. Vereinsrekorde wechselten mit Totalausfällen und Disqualifikationen.
Bei den süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt begann Alvar Matsuura, M-14, mit einem Paukenschlag. Er verbesserte sich auf 12,17 sek, lief damit die drittschnellste Vorlaufzeit. Damit verbesserte er den 42 Jahre alten TSV-Vereinsrekord um 0,05 sek. Im Endlauf wurde er das Opfer des superlangsamen Starters. Alvarkonnte das ewig lange Fertig-Kommando nicht mehr halten, musste nachgreifen um nicht zu stürzen und wurde daraufhin disqualifiziert.
Vorher verlor er beim Weitsprung knapp das Duell auf einen Bronzeplatz, wurde mit 5,48 m 4.
Tags darauf sagte Julian Schlepütz nach dem Aufwärmen den Weitsprungwettkampf der Männer wegen seiner Fussbeschwerden ab und der sichere 7m-Springer musste zusehen, dass nur ein Konkurrent die 7 m-Marke übersprang.
Irretationen gab es über 100 m in Walldorf. Zu der DLV-U-18-Gala, gleichzeitig Qualifikation für die U-18-Europameisterschaften in Jerusalem, konnte sich Sarah Jalloh dank starker Vorleistungen qualifizieren. Das erste Online-Ergebnis ihres 100m-Sprintes zeigte 12,56 sek, wurde jedoch viel später auf 12,92 sek korrigiert. Eine Begründung gab es nicht.
Dafür verfehlte Sarah über 200 m mit 26,03 sek nur minimal die von ihr und ihrem Trainer angepeilten Zeit unter 26 sek. Die 15jährige lief damit die schnellste 200 m-Zeit einer Grünstadter Sprinterin aller Zeiten. Dabei sah der Trainer vom USC Mainz noch Reserven in der Beschleunigungsphase (Sarah’s Trainer weilte zeitgleich in Frankfurt).
Landesmeistertitel: Schlepütz, Jalloh und Matsuura
( Konz, 29.5.2022 )
Der Trainer vom Team Grünstadt/Freinsheim ist von seiner Gruppe voll begeistert: “ Ich bin überwältigt, mit welcher Motivation, Begeisterung, Spaß und Fröhlichkeit die Mädels und Jungs ins Training kommen und diese positive Stimmung in die Wettkämpfe übertragen”!
So auch bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Konz, wo gleich 4 mal die Gold-Plakette an das Team ging. Julian Schlepütz und Sarah Jalloh siegten einmal, Alvar Matsuura gleich zweimal.
Julian Schlepütz flog einmal mehr beim Weitsprung auf 7 Meter, diesmal Zentimetergenau. Damit gewann er überlegen bei den U-20.
Hochgemeldet in die U-20-Klasse wurden Sarah Jalloh und Merle Brammert-Schröder, wie Julian Startrecht bei der TSG.
Für die noch 15jährige Sarah wurde es ein anstrengender Arbeitstag. Dem Vorlaufsieg über 100 m in 12,78 sek folgte die 4 x 100 m-Staffel mit der Startgemeinschaft EGD. Auf der Gegengerade schob sich Sarah auf Bahn 3 an allen Staffeln trotz deren Kurvenvorgabe vorbei. Merle lieferte sich auf der gesamten Schlußgeraden einen packender Kampf mit der Schlußläuferin von USC Mainz, lief dann knapp geschlagen in 50,39 sek (Bestzeit) als 2. ins Ziel.
Der Arbeitstag von Sarah ging mit dem 100 m-Endlauf weiter, ungemein locker siegte sie in 12,66 sek. Neuer Vereinsrekord, bisher hielt in Hanna Sandmann (12,69 sek). Beim 200 m-Lauf musste sie dem anstrengenden Programm doch noch Tribut zollen. Auf den letzten Metern gingen ihr die Kräfte aus und sie wurde auf Platz 2 in starken 26,28 sek zurückgedrängt.
Merle stieß erstmals mit der 4 kg-Kugel. Mit der Weite von 9,35 m freuten sich Merle und ihr Trainer gemeinsam, denn sie hatte die von beiden erhoffte Mindestleistung von 9 Meter deutlich überboten. Zudem wurde sie beim Wettkampf mit der älteren Konkurrenz mit einer Bronze-Medaille belohnt.
Auch der Freinsheimer Teil des Teams freute sich über Titel und Bestleistungen, Gleich zum Wettkampfbeginn ließ Alvar Matsuura keinen Zweifel, dass er den 80 m-Hürdenlauf der M-14 gewinnen will. Er trotzte seiner (Trainings-)Unsicherheit beim Lauf zur ersten Hürde und landete einen Start-Ziel-Sieg in 12,45 sek.
Unsicherheit kennzeichneten auch seine Weitsprünge, “die berühmte Angst vor dem übertreten”. Erst als ihm der Trainer klarmachte “ohne Risiko kein Titel” zeigte Alvar im letzten Versuch sein Können, sprang 5,42 m weit und verdrängte den bisherigen Führenden von der LC Bingen um 3 cm auf den 2. Platz.
Jule Rehg, W-15, schleuderte den Diskus auf 18,61 m (Bestleistung), wurde 5. Über 300 m verbesserte sie sich erneut auf nunmehr 50,70 sek, lief auf Platz 4 über die Ziellinie.
Über Bestleistungen freute sich auch die 13jährige Alisa Weitz. Über 100 m sprintete sie 14,43 sek und sie sprang 4,32 m weit.
10 Pfalztitel für das Leichtathletik-Team
( Landau/Zweibrücken, 14/15.5.2022 )
Bei den Meisterschaften in Landau und Zweibrücken wurde gleich 10 mal der begehrte Wimpel gewonnen. Überragend Sarah Jalloh mit 3 Siegen. Julian Schlepütz, Alvar Matsuura und Paul Kronemayer siegten zweimal und den letzten Sieg steuerte in ihrem Abschiedswettkampf Hanna Sandmann bei.
Julian Schlepütz (TSG) setzt sich bei den Männern durch
Den Weitsprungsieg hatte man erwartet. Doch einen Tag nach dem Wiesbadener Wettkampf fehlte ihm bei den letzten Sprüngen die Kraft, doch seine 6,84 m vom 3. Durchgang reichte zum Sieg. Gleich dreimal übertrat er nur um Daumesbreite. Zum Start über 100 m musste ihn sein Trainer erst noch überreden, danach war Julian aber happy. Vorlauf extrem locker, Endlauf musste er den Turbo einschalten, um auf den letzten 20 Meter noch 2 Konkurrenten zu überholen. Zweimal 11,03 sek, so schnell war noch nie ein Läufer von der TSG Grünstadt auf dieser Strecke. Und nebenbei war dies neben dem Weitsprung das 2. Ticket für die deutschen Jugendmeisterschaften, 11,20 sek war die Quali.
Sarah dominierte im Sprint
Die 15jährige Sarah Jalloh (TSG) nahm ihren Konkurentinnen beim 100 m-Endlauf der U-20 einige Meter ab und lief locker zur neuen Bestzeit von 12,78 sek. Damit qualifizierte sie sich ebenso zur „Süddeutschen“ wie tags darauf beim 200 m-Lauf der U-18. Nach der Kurve liess sie die anderen Läuferinnen regelrecht stehen und sprintete im Alleingang 26,13 sek, neuer Vereinsrekord. Auch den Weitsprung konnte sie mit 5,06 m gewinnen, obwohl sie bei keinem Sprung das Brett traf.
Sarah und Merle Brammert-Schröder TSG) verhalfen der Start-Gemeinschaft mit Eisenberg beim 2. Platz über 4 x 100 m zu einer weiteren Startberechtigung bei den Süddeutschen, sie liefen 50,69 sek.
Merle war mit dem 5. Platz über 200 m nicht ganz zufrieden, dafür glänzt sie beim Kugelstoßen. Gleich dreimal übertraf sie ihre bisherige Bestleistung, ihr weitester Stoß von 10,62 reichte dennoch nur zu Platz 2. Eine Konkurrentin konnte sich in diesem Wettkampf enorm steigern und schnappte ihr den Titel mit 10,94 m weg.
Auf Abschiedstour befindet sich Hanna Sandmann (TSG). Erst am Dienstag begann sie wieder mit Wettkämpfen, am Samstag folgte schon ihr vorerst letzter. Den Abschied versüsste sie sich mit einem ungefährdeten Weitsprungsieg bei den U-20 mit 5,37 m.
Alvar – zweimal Erster einmal Zweiter
5,43 m reichten Alvar Matsuura (TSV), M-14, um erstmals seinen schärfsten Konkurrenten beim Weitsprung zu besiegen. Den zweiten Titel holte er sich überlegen über 80 m-Hürden, wo er mit 12,45 sek erneut unter der Quali für die „Süddeutschen“ blieb. Blöd lief es beim Hochsprung, der zusammen mit den U-20-Athleten durchgeführt wurde. Nachdem diese das Einspringen bei 1,60 m beendet hatten, wollte Alvar auch mit dem Einspringen bei einer niedrigeren Höhe beginnen. Was ihm von den Kampfrichtern verweigert wurde. der Wettkampf begann, die Betreuer wurden zudem aus dem Innenraum verwiesen. So konnte Alvar seinen Anlauf nicht korrigieren und riss dreimal die Anfangshöhe. Der Ärger behinderte ihn auch beim direkt nachfolgenden Speerwerfen. Er traf den Abwurf nicht richtig, blieb bei 30,86 m hängen und verpasste den 3. Titel um weniger als einen Meter.
Seinen Trainingsrückstand verfolgte Julian Schreiner (TSG), ebenfalls M-14, auch über 800 m. Den entscheidenden Tempovorstoß der Konkurrenz konnte er nicht mehr kontern und lief in 2:24,00 als 4.über die Ziellinie. Über 80 m-Hürden wurde er 3. und freute sich danach sehr über seinen 25,03 m-Speerwurf, mit dem er ebenfalls 3. wurde.
Josi – dreimal Platz 3
Den Speer schleuderte Josephine Schott (TSG) auf 18,62 m, beim Hochsprung stellte sie mit 1,30 m ihre Bestleistung ein und beim Kugelstoßen war die Steigerung fällig, mit 7,11 m stieß sie erstmals über 7 Meter. Josi, W-13, war mit ihren dritten Plätzen zufrieden.
Jule Rehg (TSV), W-15, haderte ein wenig mit ihren Weiten beim Diskuswurf (2. Platz) und Kugelstoßen (4. Platz), freute sich dafür umso mehr über die deutliche Steigerung beim 300 m-Lauf. Mit 50,99 sek lief sie als 4. ins Ziel.
Paul gewinnt Sprint und Kugel
Gleich zweimal hatte Paul Kronemayer (TSG) bei den M-12 die Nase vorne. Beim Endlauf über 75 m zündete er bei etwa 50 m den Turbo und lief den Konkurrenten unwiderstehlich davon. Seine Siegeszeit von 10,30 sek waren ebenso Bestleistung wie die 8,70 m, auf die er bei seinem Sieg die Kugel wuchtete. Probleme bei der Gestaltung der letzten Anlaufschritte verhinderten den 3. Pfalzmeistertitel, mit 4,40 m belegte er beim Weitsprung den 2. Platz.
Jonas Langenfelder (TSV) verlegte sich auf die Wurfdisziplinen, wurde 3. mit dem Speer, 4. mit der Kugel (Bestleistung 6,26 m) und 5. mit dem Diskus.
Über die 60m-Hürden lief Aragon Matsuura (TSV) als 3. Ins Ziel.
Stark präsentierte sich Jan Hendrick Kühn (TSV) beim Hochsprung der M-13. In einem spannenden Wettkampf egalisierte „Jani“ seine Bestleistung von 1,35 m, scheiterte sehr knapp an 1,38 m und wurde Zweiter.
Matsuura, Kronemayer und Schott Pfalz-Mehrkampfmeister
(Haßloch 07.05.2022)
Der Formanstieg vom Team TSG Grünstadt/TSV Freinsheim setzte sich bei den Pfalzmeisterschaften Blockmehrkampf fort. Die sieben Starter siegten dreimal und wurden zweimal Vizemeister.
Matsuura knackt Vereinsrekord von Legende Jan Bieler
2549 Punkte sammelte Alvar Matsuura (TSV) bei seinem Sieg beim Blockmehrkampf Sprint/Sprung, ein winziges Pünktchen mehr als Jan Bieler fast taggenau vor 8 Jahren. Bestleistungen im 100 m-Sprint von 12,95 sek und ein sensationeller Weitsprung von 5,70 m waren die Grundlage des 14jährigen für seinen neuen Vereinsrekord. Seine weiteren Spitzenleistungen waren 12,69 sek über 60 m-Hürden, 31,75 m mit dem 600g-Speer und 1,47 m beim Hochsprung.
Mit diesen Leistungen machte Alvar auch einen Sprung in der aktuellen deutschen Bestenliste. Beim Weitsprung liegt er nun auf Platz 4, beim Blockmehrkampf auf Platz 5.
Mit Julian Schreiner (TSG) ging beim Block Lauf ein weiterer M-14-Athlet an den Start. Sein 2. Hobby Orchestermusik und eine damit verbundenen intensive Auftritts-Vorbereitung ließen in den letzten Wochen nur ein stark reduziertes Training zu, so dass ihm die richtige Vorbereitung fehlte. Trotzdem erkämpfte er sich mit 2045 Punkten den 4. Platz. Dabei lief er die 2000 m in Vereinsrekordzeit von 6:56,29 min (bisher Felix Schneider, 7:09,50 min). Er lief mutig das hohe Anfangstempo mit und musste erst bei den letzten 2 Runden abreissen lassen.
Beim Wurf mit dem 200 g-Ball erzielte Julian 39 m und erfüllte damit die Anforderung der Pizza-Tabelle (Jahresvorgabe des Trainers).
Paul Kronemayer gewinnt überlegen.
Beim Blockmehrkampf Wurf der M-12 gewann Paul Kronemayer (TSG) alle 5 Teildisziplinen und sicherte sich damit überlegen den Sieg mit 1997 Punkten. Mit der Kugel verbessere er sich auf 8,26 m. Beim Weitsprung (4,58 m) und 75 m-Lauf (10,48 sek) zeigte er enorme Fortschritte. Zweiter wurde hier Jonas Langenwalter TSV), der sich beim 75 m-Lauf (11,63 sek), Diskuswurf (16,87 m) und Weitsprung (3,87 m) gegenüber dem ersten Saisonwettkampf geringfügig verbesserte.
3 mal ungültig beim Weitsprung, mehr als ein 4. Platz war für Aragon Matsuura (TSV) beim Block Lauf nicht mehr drin. Er profitierte noch davon, dass es in diesem Wettbewerb insgesamt 8 Athleten mit 3 ungültigen Weitsprüngen erwischte.
Aragons beste Leistungen waren 11,83 sek über 60 m-Hürden und 33,5 m mit dem 200g-Ball.
Aufsteigerin des Jahres: Josi Schott
Unerwartet war der Sieg von Josi Schott (TSG) beim Block Sprint/Sprung der W-13. Entsprechend wurde er lautstark vom Anhang gefeiert.
Josi ist erst seit Ende Januar in der Trainingsgruppe von Rainer Drechsler und macht eine breit angelegte Ausbildung in allen möglichen Disziplinen durch. Diese Ausbildung kam ihr bei diesem 5-Kampf entgegen. Sie sammelte 2110 Punkte und erzielte 3 neue Bestleistungen: 60 m-Hürden 11,38 sek, Hochsprung 1,30 m und Speerwurf 20,18 m.
Die Freude bei ihrem ersten Pfalztitel in ihrem erst vierten Wettkampf war natürlich riesengroß.
Nicht ganz zufrieden war Jule Rehg (TSV), die 2. beim Block Wurf der W-15 wurde. Die großen Ausreisser blieben aus und so absolvierte sie ihre 5 Disziplinen auf dem gewohnt guten Niveau.











